Fragt nacheinander: Was hat mich gefreut? Was hat genervt oder Kraft gekostet? Was wünsche ich mir für nächste Woche? Die Reihenfolge zählt: Erst Kraftquellen, dann Belastungen, dann Gestaltung. So bleibt die Stimmung konstruktiv. Ein Teen erzählte, er spreche hier Dinge aus, die ihm im Alltag sonst zu groß erscheinen. Kleine Worte, großer Effekt, besonders wenn alle aktiv zuhören.
Nutzt eine Skala von eins bis fünf für Energie, Schlaf oder Schulstress. Das macht Gefühle sichtbar, ohne lange Erklärungen. Ein schneller Wert genügt, um Trends zu bemerken und Unterstützungsbedarf zu erkennen. Wenn Werte sinken, vereinbart Mini-Hilfen. Ein Vater merkte, dass seine Vier zu oft zur Zwei wurde und baute kurzerhand eine Bildschirm-Pause ein. Nach zwei Wochen war die Drei zurück.
Ein kurzer Blick nach vorn sorgt für Klarheit: Welche Termine sind wichtig? Wo braucht jemand Unterstützung? Was darf ausfallen, um Luft zu schaffen? Notiert maximal eine gemeinsame Entscheidung und macht sie sichtbar. Eine Familie markiert ihren Mini-Beschluss mit einem Stern am Kühlschrank. Alle sehen ihn täglich, und niemand muss erinnern. Teilt eure cleveren Wege, Absprachen freundlich präsent zu halten.
All Rights Reserved.